100 Prozent Provokation

Was will die AfD am Stein-Gynmasium in Münster? Diese Frage stellen sich nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Stadt des Westfälischen Friedens – sondern insbesondere die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen am Stein – der Schule ‚ohne Rassismus mit Courage‘.

Die Antwort ist so, wie die AfD als Partei gestrickt ist – relativ simpel: Es ist die nackte Provokation. Diese AfD will nicht nur Europa und unsere Demokratie zerstören. Sie will den gesellschaftlichen und sozialen Fortschritt zu Nichte machen. Die Spitzenkandidatin Alice Weidel hat dies auf dem AfD-Parteitag in Köln noch vor wenigen Tagen laut hinaus geschrien: „Die Political Correctness gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“

Und dann passt hier wieder zusammen, was nicht zusammen wachsen darf. Denn wenn die Provokation das Lebenselixier der Rechten darstellt, muss wie bei einer Drogensucht die Dosis ständig erhöht werden, um Erfolge bei Wahlen einfahren zu können.

In dieser Eskalationsspirale der Wort-Gewalt erreicht die AfD nun die nächste Stufe. Mit der Veranstaltung am Stein wird bewusst die Schule mit ihrer ‚politisch korrekten‘ Leitkultur angegriffen – und damit das von der AfD verhasste ‚links-rot-grün versiffte 68er‘ Deutschland. Die Menschen am Stein, die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, werden von dieser Partei instrumentalisiert, um in einem Machtkampf zu punkten, der gegen unsere offenen, freie und demokratische Zivilgesellschaft geführt wird.

Das ist Faschismus!

Und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Dagegen muss diese Stadt Widerstand leisten – an der Seite der Menschen, die eine Schule ohne Rassismus mit Courage leben.

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