Warum keine Abschiebung nach Afghanistan – Teil 2

„In den Städten herrscht Krieg“

Bei diesem Bericht handelt es sich um eine mündliche Erzählung, die aus dem Gedächtnis niedergeschrieben wurde. Informationen, die den Bezug zu Personen herstellen könnten, sind verfälscht.

„Ich war Mitglied von afghanischen Sicherheitskräften und wurde im Kampf gegen Terroristen eingesetzt.

Einmal hatten Terroristen ein hohes Gebäude in einer großen Stadt besetzt. Das Gefecht dauert länger als einen Tag. Das war Krieg.

Mehrere meiner Kameraden wurden verwundet. Schließlich haben ausländische Truppen mit Helikoptern die Etage zerstört, in denen sich die Terroristen verschanzt hatten, und alle Angreifer getötet.

Ich wurde auch einmal in einem Camp in einer Gegend eingesetzt, die eigentlich als sicher galt. Es gab dort ein Krankenhaus und eine Schule, erbaut von ausländischen Partnern.
Dann kamen die Taliban, zerstörten die Schule und das Krankenhaus und töteten die Ärzte. Wir durften auf Befehl unserer Vorgesetzten nicht ausrücken, um den Angriff abzuwehren. Die Angehörigen der Toten waren in unserem Camp und flehten um Unterstützung. Doch wir durften den Angriff nicht zurück schlagen.“

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